Lamawolle – ein „naturreines Hightechprodukt“

Sie sind wasserabstossend, bieten eine hohe Wärmespeicherung- und -Abgabe und somit grössten Tragekomfort. Alpaka/Lamafasern zählen zu den Edelhaaren und gehören in die Kategorie hochwertiger Naturfasern, ähnlich denen der Kaschmirziege. Die Hohlfasern, binden Feuchtigkeit in den Hohlräumen und weisen daher thermoregulierende Eigenschaften ähnlich denen hochspezialisierter „Outdoorkleidung“ auf.

Die Merkmale der Alpakafaser sind das Ergebnis eines sehr langen Aklimatisierungsprozesses. Die Temperaturen in den Anden sind extrem wechselhaft, dazu kommt die intensive Sonnenbestrahlung und der eiskalte Wind. Um in dieser rauen Umgebung überleben zu können, sind Alpakas mit einem speziellen Schutz ausgestattet. Im Laufe der Jahrhunderte haben sie ein sehr feines und leichtes Vlies entwickelt, das wasserabweisend ist und der Sonnenbestrahlung effektiv widerstehen kann. In der Zucht wird auch heute grossen Wert auf die Wolle gelegt. Kriterien wie Dichte, Feinheit, Crimp, Drall und Glanz werden beurteilt. Wie stark das Tier bewollt ist und wie viel Wolle das Tier jährlich produziert ist unterschiedlich. Die Schur ergibt bei den Alpakas 3-6 kg, bei den Lamas 1-4 kg.


Natur pur
Durch die Naturbelassenheit der Fasern (Haare) wird Hautkrankheiten wie Neurodermitis, Hautallergien oder ähnliche Hauterkrankungen, (sehr oft hervorgerufen durch Kunstfasern, Farbstoffe, oder Chemikalien) vorgebeugt. Da absolut keine chemischen Hilfsmittel eingesetzt werden, ist eine Beimischung von unbehandelter, gut gekrauster Merino-Schafswolle zur Bindung der nahezu geraden, glatten Alpaka-Lama-Edelhaare nötig. Dies geschieht im Verhältnis: 60 % Alpaka oder Lama, dazu 40 % Merino-Schafschurwolle. Sie gewährleisten Haltbarkeit und Elastizität der weiterverarbeiteten Produkte.

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